Die FlächensucheDie Flächensuche

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Die Flächensuche

Die sogenannte Flächensuche bildet den Grundstein der Rettungshundearbeit. Hierbei wird nach Menschen, welche aufgrund verschiedenster Umstände vermisst werden, gesucht. Nicht nur Kinder oder verwirrte Menschen, wie z. B. Demenzkranke, sondern auch Personen, welche mit Suizidabsichten abgängig sind, können so gefunden werden. Flächensuchen finden in Wald- und Wiesengebieten statt, aber auch in unübersichtlichen Grünanlagen können Flächensuchhunde eingesetzt werden.

Ansprechpartner

Herr
Patrick von Krienke


Tel: (030) 600 300 5100
E-Mail: rettungshundedrk-berlin-zentrum.de

Fürstenbrunner Weg 99
14050 Berlin
 

Das Suchteam

Das nach DIN-Norm geprüfte Rettungshundeteam besteht aus einem Rettungshundeführer und dem Rettungshund. In den Einsatz gehen ausschließlich geprüfte Teams, welche alle 18 Monate die Prüfung wiederholen müssen und somit den Leistungsstand nachweisen müssen.

Der Hundeführer

Der Hundeführer hat eine Vielzahl von Aufgaben. Neben dem Führen seines Hundes muss er den Funkverkehr  bewältigen, muss sich im Suchgebiet orientieren, muss die Zusammenarbeit mit anderen Teams koordinieren und die eigene Suchtaktik verfolgen und den äußeren Bedingungen, z. B. dem Wetter, anpassen. Es ist unabdingbar, den eigenen Standort und den Standort des Hundes zu wissen, nur so kann der Hundeführer verlässlich sagen, welche Bereiche er abgesucht hat.

Der Hund

Mit seinen mehreren Millionen Riechzellen in der Nase ist der Hund dem Menschen deutlich überlegen.

Im Verlauf der Ausbildung lernt der Hund, sich von seinem Rettungshundeführer zu entfernen und selbstständig zu suchen. Hierbei wittert der Hund den Menschen bei entsprechenden Windbedingungen bereits über mehrere hundert Meter und ist in der Lage, auch in unwegsamen Gelände zu suchen. Der Hund lernt, die aufgenommene Witterung weiter auszuarbeiten, bis er den Menschen in Notlage gefunden hat. Da der Hund beim Finden der Person in Notlage außerhalb der Sicht seines Hundeführers sein kann, lernt er seinen Fund anzuzeigen.

Das Verbellen

Der Hund bellt bei der Person in Notlage so lange, bis der Hundeführer bei ihm eintrifft und ihn abruft. Er hält dabei Abstand von der Person und verhält sich passiv.

Das Bringseln

Der Hund nimmt nach dem Fund der vermissten Person einen am Halsband hängenden Gegenstand in das Maul und kommt so zu seinem Hundeführer. Der Hundeführer nimmt den Hund an die Leine und lässt sich zur Person in Notlage führen.

Das Rückverweisen

Es ähnelt stark dem Bringseln. Im Gegensatz dazu hat der Hund aber nichts im Maul, sondern symbolisiert dem Hundeführer z. B. durch Anspringen, dass er eine Person gefunden hat. Der Hundeführer erkennt das trainierte Signal und lässt sich vom Hund zur vermissten Person führen.